Camper Kolumne

Der "Intrigantenstadel"

Da muss ich noch was schreiben, unbedingt! Ähnlichkeiten mit meinem realen Leben sind rein zufällig und nicht beabsichtigt!
Bis demnächst........



Die" Zipfelklatschers" fahren nach "Krowotien".

Ich werde mich für diese bitterböse, satirische, aber aus dem Leben gegriffene, erfundene Geschichte
NICHT entschuldigen.

Ich hab das schon öfter, als ich noch einen zumutbaren Körper hatte, erlebt. Österreich fährt nun mal zum FKK nach Kroatien.


Manche Camper-Oldies sind da gnadenlos......
Die Männer am FKK sind ja noch herzeigbar, die müssen ja represervatieren.

Aber die nicht mehr ausziebaren  Mamas!!!! Arme Jungs.

Wieso glaube ich nicht an die ehrenhafte Moral der Freikörper"kultur" ?
Nach dem 7ten 1/4 kann Papa / Opa ja nur auf blöde Gedanken kommen wenn da Teenies provokant vorbeilatschen und nur darauf warten eine "Grufti(e)reaktion auszulösen.
So lange Jeder seinen Spass dran hat und die "Teenies" nicht zu jung werden, soll es mir "Wurscht" sein wenn in den hitzegestauten Hochsommergedanken auch mal ein "Fabelwesen" mit Busen und Spitz-Pimmelmann seine Runden macht.


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Die verschiedenen „Sch**** Typen“ unter den Campern:


Die verschiedenen „Sch**** Typen“ unter den Campern:
Der seriöse Toilettenbenutzer, hat eine fest eingebaute Toilette im Camper mit einem fest eingebauten Fäkalientank. Er entsorgt den Tankinhalt korrekt auf den Campingplätzen und Entsorgungsstaionen.
Der Tütenscheisser, benutzt meistens einen Eimer oder das PortaPotti und legt es mit einer möglichst dichten Plastiktüte aus. Wenn geht nicht dabei Pinkeln, wenn fertig zuknoten und in der nächsten Tonne entsorgen!
Ein Freund von mir hatte das mal in Marokko über Nacht vor die Tür gestellt, am Morgen war die Tüte weg, das war dann eine Überraschungstüte!

Der Porta Potti Standardscheisser, er nutz das Porta Potti wie vorgesehen, mal mit mal ohne Chemikalien. Wenn es voll ist entleert er es brav auf irgendeiner Toilette.
Der Porta Potti Schmutzfink, er schleicht früh morgens aus dem WOMO und kippt den Behälter rücksichtslos in die Büsche. Das sind dann min. 5 L braune Brühe, Mahlzeit.

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Ich war mal wieder eine Ecke weitergezogen, den ganzen Tag unterwegs nach Altea. Einkaufen war ich auch, Angelköder hatte ich noch schnell im Hafen gratis ergattert. Dabei war ein halber Eimer Sardinas für den Grill, lecker.
Was den Standplatz für die nächsten 3-4 Tage betrifft da kannte ich ein schönes Plätzchen am Strand in "La Olla" keine 100m von der Hauptstraße weg, aber eben versteckt!
Mal schauen wer schon da ist, nein ich war der Erste, schön.....nur wie lange?
Das Theater mit der Polizei gibts nur immer dann wenn es zu viele werden. Also schönen Platz gesucht und Abendessen vorbereiten. Nach 20 Minuten war der Erste da, stellte sich 2 Meter neben mich und packte aus was er hatte. Na, langer Rede kurzer Sinn, bis zum schlafen gehen waren es 6 schöne neue WoMo`s. Wie ich das hasse wenn jemand so dicht neben mir steht, na warte!
Wecker gestellt auf 4h, leise raus geschlichen und ein bisschen am Nachbarbus rumgekratzt und etwas gewackelt, zusätzlich ein paar spanische Worte und schnell wieder ab in Bett.
Um 7h brach der 1. auf und nachdem es sich rumgesprochen hatte das da Einbrecher waren war ich wieder alleine !!!!



Das Camper Schlitzohr...

Das Camper Schlitzohr....
Es war so um 1990 in Spanien, die Rentner wurden mobil und immer mehr von diesen neuen, kompakten Plastikbombern waren unterwegs – besetzt mit gut situierten Rentnern und Pensionisten.
Ich war diesen Greenhorns der Camper Scene immer ein Dorn im Auge. Das beruhte auf Gegenseitigkeit. Diese neue Spezies von WoMo-Fahrern saß nachmittags vor ihrem Luxusmobil und trank mit abgespreiztem Finger aus Porzellantassen Kaffee, oder lud gleichgesinnte Nachbarn zu einem Gläschen Sekt ein....
Während bei mir blauer Rauch aus der Türe kam und langhaarige Typen aus und ein gingen...
Ich wurde mitleidig belächelt und man wollte keinen Kontakt mit mir!
Nur ich war kein Greenhorn, sondern ein erfahrener Campingbusfahrer. Das checkten die Newcomer dann irgendwann auch und stellten sich immer dahin, wo sie meinen grünen 608 mit den Stierhörnern sahen.
Ich erinnere mich noch an eine Bucht in Javea, ich glaube es war Granadella. Es ging eine steile Schotterstraße hinunter bis zum Strand. Er bestand aus Sand und Steinen.
Mein 608.er hatte Zwillingsreifen und einen sehr kurzen 1. Gang, also fuhr ich runter und suchte mir ein nettes Plätzchen am Wasser.
Es dauerte nicht lange und da kam ein nagelneuer Alkoven Camper mit Frontantrieb.... Bevor er in den Schotterbereich am Strand fuhr blieb er stehen und ich hörte die Diskussion!
“Guck mal der da mit der alten Kiste! Wenn der das kann dann können wir das auch!”
Dann waren da noch ein paar Worte wie “ungepflegter Hippie”, “Schrottkiste”, und “aufpassen der klaut bestimmt” usw. Ich kannte das schon.
Es dauerte keine 5 Minuten, dann waren die Geräusche von durchdrehenden Rädern zu hören, neben heftigem Fluchen und Streitgesprächen des Ehepaares.
Matten wurden untergelegt, es wurde mit einem Klappspaten geschaufelt und und und.
Dann stand er auf meiner Matte, leicht verlegen und konnte mir nicht in die Augen schauen.
“Können sie mir helfen?”

Könnte ich schon, antwortete ich ihm, nur wollen würde ich nicht. Er könne ja hochgehen bis zur Küstenstraße und sich einen Traktor suchen zum Hochschleppen.
Ich sprach`s, stieg ein, legte behutsam den 1. Gang ein und fuhr problemlos von dannen!
Ich liebte meinen Schrotthaufen!

Ich hatte kein schlechtes Gewissen dabei, er war sicher bestens ausgestattet mit Sekt und Lebensmitteln.


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Der echte Camper im Wandel der Zeit.



Was ist bloß aus uns Campern geworden? Ich habe 22 Jahre nichts mehr mit dem Camper Leben zu tun gehabt, nun fällt mir auf dass sich da im Lauf der Jahrzehnte einiges geändert hat!
Wo ist sind sie geblieben die rauen Kerle mit ihren umgebaute Transportern, den 608, den Hanomags, den Ivecos usw. Die mit ihren zwillingsbereiften LKW Kisten in die einsamen Buchten an den Schotterstrand fuhren?
Gerade in der Zeit als die ersten Grufticamper vor ihren neuen Alkovenmobilen (Weissware) mit gespreiztem Finger Kaffee aus Porzellantässchen tranken, so um die 1990 rum.
Vereinzelt gibt es sie noch, die DÜDO und die Bremerpiloten mit den Deutschen H Kennzeichen.
Heute gibt es die WoMo Stellplätze, na gut! Meist (nicht immer) am Rande der Stadt beim Gemeindelagerplatz, dem Friedhof und sonstigen städtischen Einrichtungen, ja billig sind sie ja.....
Ich habe das in letzter Zeit ein paar Mal ausprobiert um mitreden zu können. Im Burgenland musste ich dann mal tief durchatmen und dann lachen. Da standen wir dann abends auf des Weinbauers Wiese hinter dem Haus fein aufgereiht hinter einem Weidezaun, wie die Ochsen auf der Weide!
Doch genau das ist es was gesucht wird, die Sicherheit angstfrei stehen zu können, tagsüber das WoMo parken und losradeln oder einfach weiter zufahren auf die nächste Weide. Und dort wieder schön nah beisammen und nach Plan in Reih und Glied sein Camper Leben zu genießen.
Wichtig ist doch dass sich jeder wohl fühlt und nach seiner Fasson glücklich ist.
Drum fasst das nur als eine Erinnerung eines alten Outsiders an Freiheit und Einsamkeit auf. Es waren schöne Camper Zeiten damals, auf jeden Fall waren sie anders.
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Die "Klassen" der Camper


In den Camperforen
wird es ja eifrig bestritten, nein nein, es gibt keine Unterschiede zwischen den Campern, alle sind gleich!
Die Womo's und die WoWa's, die kurzzeit Mieter, die Plastikbomberpiloten und die alten MB's, die Liner und die kleinen gebrauchten usw. Alles gleich, Friede, Freude, Eierkuchen aus!

Ich bin da nun sowiso eine undefinierbare Erscheinung.....

1. Ich bin das ganze Jahr solo unterwegs, das sorgt schon mal für Eifersucht und versteckten Neid. Ich muss keine Kompromisse eingehen und kann tun was ich will. Ohne die Ansprüche der Damenwelt lebt es sich viel leichter und problemloser als Camper.
2. Ich lebe das ganze Jahr in meinem "Camper" und fasle was von Minimalismus, ich behalte nur das was ich wirklich brauche.

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Bin heute auf Reha............

Reha für ältere Herrn 
             

Mein Orthopäde hat mir ein Reha-Programm zusammen gestellt
wegen meiner Arthrosen in den Kniegelenken.

Ich bekomme keine Spritzen, keine Salbe, keine Massagen und
es wird auch keine Operation geben.

Nun bin ich jeden Tag mit meiner Therapeutin unterwegs.

Ich wusste nicht, dass man zu Fuß solch eine Hilfe von jemanden
bekommen kann.

Wir reden nicht viel während des Spaziergangs.
Meine Therapeutin geht etwa 10 Meter vor mir und bestimmt das Tempo.


Bisher bin ihr 27 km gefolgt, die letzten 5 km sogar ohne Stock!

Ich fühle mich von Tag zu Tag besser. Nachts träume ich sogar davon,
  dass ich sie in den nächsten 20 km eingeholt habe.

Mein Herz und mein Kreislauf sowie mein Blutdruck haben sich deutlich verbessert.

Ich habe viel Spaß, wo immer wir auch gehen!!


Nur was mache ich, wenn ich sie eingeholt habe, ….. da war doch früher noch was?

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